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Der Segen der Autocompletion

2006 August 26
by Sven Busse

Juten Tach,

Autocompletion, welch ein Segen. Es hat ja so mit Flash 7 und den Actionscript 2 Klassen langsam angefangen, ich kann gar nicht mehr genau so sagen wann, aber da kamen die ersten Editoren mit Auto-Vervollständigung innerhalb von Actionscript 2.0 auf. Ich benutze ja nun schon seit einiger Zeit FlashDevelop und ehrlich, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie das vorher ohne war (doch kann ich, wenn ich in seltenen Fällen mal eben kurz was direkt in der Flash IDE ausprobieren will).

Was ich interessant finde ist, dass mit der Autocompletion sich auch der Programmierstil verändert. Habe ich früher noch immer möglichst kurze und knackige Funktions- oder Variablennamen verwendet, damit man nicht soviel tippen muss, konzentrier ich mich heute viel mehr darauf, dass die Namen sprechend sind, denn tippen muss ich sie ja nicht mehr, macht ja die Autocompletion.

Auch beobachte ich mich dabei, dass ich viel häufiger Konstanten (also pseudo-Konstanten, weil gibbed ja nich in AS) für häufig benötigte Werte oder Strings schreibe, weil dann brauch’ ich die auch nicht mehr tippen.

Auch mach ich nur noch selten davon Gebrauch, einfache Objekte zu erstellen um dort Attribute zu setzen, sondern vielmehr schreibe ich schnell kleine Klassen, in denen ich die Attribute fix deklariere, weil dann zeigt mir später die Autocompletion gleich alle möglichen Attributnamen und ich muss wieder nix tippen. Und wenn dann der Name doch mal nicht sprechend genug war, dann sieht man ja noch den javadoc (pardon, asdoc) Kommentar.

Ach ja, Autocompletion, ‘s schon schön …

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